Kontakt

Kogler Informatik GmbH
Gernot Kogler
Salamattweg 15
5032 Rohr
Schweiz

phone +41 79 256 62 81
fax +41 62 534 70 44
mail gernot<at>kogler-informatik.ch

Projekte

REM
Timesheet
Focus
Informed
Stundenplan
SVPS Backoffice
iCurrency

Showcases

√úbersicht
Innovative Dateneingabe
FlexQuery - Ein Reporting-Werkzeug

Links

Kogler On Rails

REM - Die Real Estate Management Komplettlösung

Im Januar 2002 fiel der Startschuss: Die vier Liegenschaften-Verwaltungen Livit, WinCasa, PSP Swiss Property und Helvetia Patria erteilten der Firma Garaio AG den Realisierungsauftrag für eine neue Komplettlösung im Immobiliensektor.
Das Projekt wird seit der Fertigstellung von IBM vertrieben.

Das Projekt hat einen Realisierungsumfang von ca. 35 Personenjahren und ist nach meinen letzten Informationen das bis dato grösste .NET-Projekt der Schweiz. Unter anderem wurde ein vollständiges Rechnungswesen, d.h. Fibu, Debitoren/Kreditoren, Inkasso etc. implementiert.

Im Vorfeld wurde ich von den vier Parteien mit der technischen Beratung beauftragt und durfte einen Prototyp realisieren, in dem ich die grundlegenden Bedienungskonzepte von REM entwickelt habe:

  • Nicht blockierendes GUI: REM nimmt nur einen modalen Zustand ein, wenn dies unabdingbar ist; selbst bei Validierungs-Fehlern in einem Dialog wird der Benutzer nicht blockiert und kann zu einem anderen Geschäftsobjekt navigieren und dieses bearbeiten - zum Beispiel, um genau diesen Validierungsfehler zu beheben

  • Kontextbezogenes Menu: Der Benutzer sieht eim permanent eingeblendetes Kontextmenu, das ihm aufzeigt, welche Operationen er auf das dargestellte Geschäftsobjekt anwenden kann

  • Datenkontext: Der Benutzer sieht jederzeit, wo sich das angezeigte Geschäftsobjekt innerhalb des Gesamtkontexts des Systems befindet. Der Datenkontext erlaubt die intuitive Navigation innerhalb des Datenbestandes von REM, da Geschäftsobjekt auch aus dem Kontext direkt geöffnet werden können

Die konsequente Umsetzung dieser Grundprinzipien hat zur Folge, dass REM mit ganzen drei Suchfunktionen auskommt: Liegenschaften, Personen und Buchhaltungen. Diese drei Suchfunktionen stellen die Einstiegspunkte in das Kontext-Netzwerk dar; alle anderen Geschäftsobjekte - weit über 100 Klassen - sind über die Kontextnavigation erreichbar.

Ein positiver Effekt ist die intuitive Bedienung: Der Schulungsaufwand für REM ist gering, fachkundige Anwender können REM oft ohne jegliche Schulung vollumfänglich bedienen.

Rem-kontextmenuRem-datenkontext

Hier sehen Sie eine grössere Darstellung des Menus mit den Kontextbefehlen zu einer Person und den Datenkontext der Person

Technologie

REM ist objektorientiert basierend auf einer 3 tier-Architekur aufgebaut und mit .NET implementiert. Auf Seite des Clients haben wir uns - entgegen dem allgemeinen Trend zu Weblösungen - aus folgenden Gründen für einen Rich Client entschieden:

  • Komfortablere, schneller reagierende Bedienung für die Anwender
  • Durchgängiges Programmiermodell mit einer Sprache
  • Bessere Integrationsmöglichkeiten mit Drittprodukten wie z.B. Office
  • Das Deployment von Fat / Rich Clients ist mit .NET entschärft worden, es können auch selbstaktualisierende Clients implementiert werden

Das Framework (O/R Mapping, Client Framework, Databinding, Errorhandling, Mehrsprachigkeit etc.) wurde innerhalb des Projektes realisiert, es wurden keine Fremdprodukte eingesetzt.

Methodik

Angelehnt an Extreme Programming wurde das Projekt in vier Hauptphasen und jede dieser Phasen in n Iterationen zerlegt. Ziel einer jeden Iteration war es, eine in sich abgeschlossene Funktionalität zu entwickeln und auszuliefern.

Da paralell dazu eine bidirektionale Datenbankreplikation mit dem Produkt DataMirror implementiert wurde (MVS Host <-> PC Server), konnte der Pilotkunde bereits nach wenigen Wochen mit den ersten realisierten REM-Funktionen produktiv arbeiten und seine bisherige Lösung parallel dazu weiter nutzen.